Der direkte Vergleich zwischen der analogen
und digitalen Übertragungstechnik zeigt, welche enormen
Mengen an Daten transportiert werden müssen. Während
bei einem üblichen analogen Anschluss eine Datenrate
von etwa 56 kbit/s transportiert werden können, werden
bei der digitalen Übertragung ab 1 Mbit/s übertragen,
also fast das 18 fache an Datenmengen.
Stellt man sich nun vor, dass es sich hierbei um Wasser handelt,
wird schnell klar, dass wenn aus einem Hahn das 18-, 30- oder
sogar 100-fache an Wasser fließen soll, dass dann die
bisher benutzten Rohre nicht groß genug sind um diese
Mengen durchzulassen. Die herkömmlichen Telefonkupferkabel,
die im Boden liegen, haben nun das selbe Problem: auch sie
können leider die Datenmenge, die DSL benötigt,
nur schlecht weiterleiten.
Fehlende Vermittlungsstellen
Damit DSL nun verfügbar sein kann,
benötigt es spezielle Vermittlungsstellen. Hier werden
die ankommenden Signale verstärkt und an die nächste
Orts- oder Fernnetzstelle gesendet. Der Abstand hierzu darf
jedoch nicht mehr als 4 km von dem Hausanschluss betragen.
Und genau das kann ein Problem gerade in ländlichen
Gebieten sein, wenn es fehlen hier noch diese Vermittlungsstellen
flächendeckend.
Schlechte Hauptverteiler
Es gibt rund 8.000 Hauptverteilern in
ganz Deutschland. Sie sind das Herz des zugehörigen
"Ortsanschlussnetzes". Damit nun DSL funktionieren
kann, müssen auch diese Gerätschaften technisch
erneuert werden. Gerade in schlechtbesiedelten Gebieten
in Deutschland ist diese Erneuerung nicht rentabel genug,
so dass manche Gebiete noch nicht angeschlossen sind.
Teures Kabel
Neben der Entwicklung von DLS gab es in
den 90er Jahren auch das Bemühen, die im Boden liegenden
Kupferkabel durch Glasfaserkabel zu ersetzen. Diese Kabel
können nämlich wesentlich schneller Signale mit
Hilfe von Licht weitereiten als Kupferkabel. Man benötigt
nun spezielle Umwandler, damit aus den elektrischen Telefonsignalen
Lichtimpulse werden, die über das Glasfaserkabel versendet
werden können. Diese Technik ist sehr teuer. Daher
ist man eher geneigt, durch technischen Umbau die betroffenen
Gebiete mit DSL zu versorgen. Daher können sogar in
Gebieten, die mit einem modernen Glasfaserkabel versorgt
worden, sind Engpässe auftreten.
Dieses Problem ist seit längerem auch das Bundesministerium
für Wirtschaft und Technologie bekannt. Daher hat es
zu dem Thema eine eigene Internetseite unter http://www.zukunft-breitband.de
eingerichtet, aus der ersichtlich wird, welche Stellen von
Deutschland bereits eine DLS fähige Struktur haben
und welche Bereiche noch ausgebaut werden müssen. Es
gibt dabei an, dass im Jahr 2005 bereits 91% aller Haushalte
versorgt sind und dass größere Versorgungslücken
nur noch in ländlichen Regionen vorliegen. Neben dem
größten Versorger von Deutschland, gibt es jedoch
auch noch andere Anbieter, die sich selber ein eigenes Telefonnetz
aufbauen. Ihre Dienste werden jedoch nicht in gesamt Deutschland
angeboten sondern sind z.T. nur regional zu beziehen.
DSL Alternativen
Alternative DSL Internetzugänge sind
rar gesät. Neben WLan, SAT und UMTS kann man da vor
allem die WIMAX Technologie nennen. Vermarket als funkDSL
oder wirelessDSL bietet sich diese Technik vor allem in
ländlichen Gegenden an, in denen die großen Carrier
mit herkömmlicher Technik aufgrund der geringen Userzahlen
nicht aktiv werden. Die im oberbayrischen ansässige
Firma HDNsystems bietet diesen Carriern eine funktionierende
Basis für das Schließen von Versorgungslücken
Ihrer Netze und ist somit ein leistungsstarker Anbieter
von kommerziellen turnkey
WIMAX Netzwerken im deutschsprachigen Raum. All includet
- Von der Bedarfsanalyse bis zum Support.