DSL-Verfügbarkeitscheck

Der Verfügbarkeitscheck (für Deutschland)

DSL verfügbarkeit in Deutschland
Vor der Beantragung eines DSL-Anschlusses ist daher als erstes zu überprüfen, ob es in der Stadt, dem Dorf oder der Straße überhaupt die Möglichkeit besteht, sich einen neuen Anschluss legen zu lassen. Schlimmsten Falls könnte es sein, dass der Nachbar zwar bereits DLS hat, dass aber das eigene Haus dann doch zu weit weg, und sei es nur ein par Meter, von nächsten Vermittlungsstelle entfernt ist.

Bestenfalls könnte es sein, dass der Telefonnetzausbau auch Sie erreicht hat oder ein neuer Anbieter Ihnen ein solches Angebot machen kann und Sie dadurch nun DSL verwenden können.

Informationen zum DSL-Check

Die bisherigen Telefonleitungen und Anschüsse waren bisher analog. Seit 1990 werden jedoch in Deutschland sogenannte "Digital Subscriber Lines" (abgekürzt DSL) Verfahren entwickelt. Es handelt sich dabei um digitale Telefonteilnehmer- anschlussleitung, die ermöglichen, dass ein direkter digitaler Austausch von Daten möglich ist. Ist DSL auch in Ihrem Wohnort verfügbar?

 

Wie mache ich den Check? Den Verfügbarkeitscheck machen Sie am besten auf der Homepage des Anbieters, bei dem Sie vorhaben den Anschluss zu beziehen. Die meisten Anbieter haben solche Tools auf der Webpräsenz oder können Ihnen sagen, ob DSL an Ihrem Wohnort verfügbar ist.

 

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Die DSL-Technik ist noch immer nicht in ganz Deutschland verfügbar. Warum ist das eigentlich so?

Fehlende Kabel

Der direkte Vergleich zwischen der analogen und digitalen Übertragungstechnik zeigt, welche enormen Mengen an Daten transportiert werden müssen. Während bei einem üblichen analogen Anschluss eine Datenrate von etwa 56 kbit/s transportiert werden können, werden bei der digitalen Übertragung ab 1 Mbit/s übertragen, also fast das 18 fache an Datenmengen.

Stellt man sich nun vor, dass es sich hierbei um Wasser handelt, wird schnell klar, dass wenn aus einem Hahn das 18-, 30- oder sogar 100-fache an Wasser fließen soll, dass dann die bisher benutzten Rohre nicht groß genug sind um diese Mengen durchzulassen. Die herkömmlichen Telefonkupferkabel, die im Boden liegen, haben nun das selbe Problem: auch sie können leider die Datenmenge, die DSL benötigt, nur schlecht weiterleiten.

Fehlende Vermittlungsstellen

Damit DSL nun verfügbar sein kann, benötigt es spezielle Vermittlungsstellen. Hier werden die ankommenden Signale verstärkt und an die nächste Orts- oder Fernnetzstelle gesendet. Der Abstand hierzu darf jedoch nicht mehr als 4 km von dem Hausanschluss betragen. Und genau das kann ein Problem gerade in ländlichen Gebieten sein, wenn es fehlen hier noch diese Vermittlungsstellen flächendeckend.

Schlechte Hauptverteiler

Es gibt rund 8.000 Hauptverteilern in ganz Deutschland. Sie sind das Herz des zugehörigen "Ortsanschlussnetzes". Damit nun DSL funktionieren kann, müssen auch diese Gerätschaften technisch erneuert werden. Gerade in schlechtbesiedelten Gebieten in Deutschland ist diese Erneuerung nicht rentabel genug, so dass manche Gebiete noch nicht angeschlossen sind.

Teures Kabel

Neben der Entwicklung von DLS gab es in den 90er Jahren auch das Bemühen, die im Boden liegenden Kupferkabel durch Glasfaserkabel zu ersetzen. Diese Kabel können nämlich wesentlich schneller Signale mit Hilfe von Licht weitereiten als Kupferkabel. Man benötigt nun spezielle Umwandler, damit aus den elektrischen Telefonsignalen Lichtimpulse werden, die über das Glasfaserkabel versendet werden können. Diese Technik ist sehr teuer. Daher ist man eher geneigt, durch technischen Umbau die betroffenen Gebiete mit DSL zu versorgen. Daher können sogar in Gebieten, die mit einem modernen Glasfaserkabel versorgt worden, sind Engpässe auftreten.

Dieses Problem ist seit längerem auch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie bekannt. Daher hat es zu dem Thema eine eigene Internetseite unter http://www.zukunft-breitband.de eingerichtet, aus der ersichtlich wird, welche Stellen von Deutschland bereits eine DLS fähige Struktur haben und welche Bereiche noch ausgebaut werden müssen. Es gibt dabei an, dass im Jahr 2005 bereits 91% aller Haushalte versorgt sind und dass größere Versorgungslücken nur noch in ländlichen Regionen vorliegen. Neben dem größten Versorger von Deutschland, gibt es jedoch auch noch andere Anbieter, die sich selber ein eigenes Telefonnetz aufbauen. Ihre Dienste werden jedoch nicht in gesamt Deutschland angeboten sondern sind z.T. nur regional zu beziehen.

DSL Alternativen

Alternative DSL Internetzugänge sind rar gesät. Neben WLan, SAT und UMTS kann man da vor allem die WIMAX Technologie nennen. Vermarket als funkDSL oder wirelessDSL bietet sich diese Technik vor allem in ländlichen Gegenden an, in denen die großen Carrier mit herkömmlicher Technik aufgrund der geringen Userzahlen nicht aktiv werden. Die im oberbayrischen ansässige Firma HDNsystems bietet diesen Carriern eine funktionierende Basis für das Schließen von Versorgungslücken Ihrer Netze und ist somit ein leistungsstarker Anbieter von kommerziellen turnkey WIMAX Netzwerken im deutschsprachigen Raum. All includet - Von der Bedarfsanalyse bis zum Support.